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So bewältigen Online-Shops die Retouren Welle im Januar

Retouren-Welle im Januar, so bewältigen Online-Shops die Retouren-Welle

Gerade eben weihnachtete es noch, doch kaum sind die Feiertage vorbei, sind viel Beschenkte froh, wenn sie ungeliebte Geschenke wieder retournieren können. Bei vielen Online-Shops gilt daher eine verlängerte Rückgabefrist, bis in den Januar.

Gerade nach Aktionstagen wie dem Black Friday wird so eine längere Rückgabezeit gerne genutzt. Online-Händlern droht damit im Januar eine Retouren Welle, die sich nur schwer bewältigen lässt. Entsprechend wichtig ist es für den Handel, sich auf die kommende Flut vorzubereiten. Wie es dem Handel gelingt, die Retouren Welle im Januar zu bewältigen, beleuchtet der folgende Artikel.

Darum kommt es im Januar vermehrt zu Retouren

Die Ursachen für die Retouren-Flut im Januar sind vielschichtig. Im Online-Handel fehlt den Käufern vorab die Möglichkeit, die Produkte physisch zu erleben. Erst beim Auspacken werden wichtige Faktoren wie die Größe, das Material oder die Verarbeitung ersichtlich.

Hinzu kommt der Umstand, dass die Geschenke nicht nur dem Käufer, sondern auch dem Beschenkten gefallen müssen. Großangelegte Verkaufsaktionen wie der Black Friday führen außerdem zu impulsiven Käufen, die nach Weihnachten nicht selten revidiert werden. Besonders bei größenabhängigen Produkten wie Kleidung steigt die Zahl der Rücksendungen durch Fehlkäufe. 

Produkte, die im Kontext von Neujahrsvorsätzen gekauft werden, landen ebenfalls in den Retouren – so zum Beispiel Fitnessgeräte oder Gesundheitsprodukte. Die ausgedehnte Rückgabefrist der Händler für während der Feiertage gekaufte Waren verstärkt diesen Trend weiter.

So können Händler effizient mit der Retouren-Flut umgehen

Um dieser Herausforderung zu begegnen, empfiehlt es sich für den Handel, eine kundenfreundliche Rückgabepolitik zu implementieren. Besonders kundenfreundlich gelten längere Rückgabefristen von mindestens 30 Tagen. Ein einfacher Rückgabeprozess mit klaren Anweisungen und beigefügten Rückgabeformularen trägt ebenfalls zur Zufriedenheit der Kunden bei. 

Wichtig ist auch die Option, Produkte sowohl durch Rücksendung als auch im Geschäft zurückgeben zu können – besonders für Omnichannel-Einzelhändler. Eine effiziente Abwicklung der Retouren und eine umgehende Rückerstattung des Kaufpreises sind entscheidend, um Frustration zu vermeiden. Transparente Informationen über die Rückgabepolitik auf der Unternehmenswebseite, auf den Kaufbelegen und durch den Kundenservice helfen, Missverständnisse zu vermeiden. 

Zudem sollte der Handel nachhaltige Lösungen für zurückgesandte Waren finden. Eine durchdachte Lagerplanung und eine effiziente Bestandsverwaltung, unterstützt durch klare Produktbeschreibungen und hochwertige Fotos auf der Webseite, können zusätzlich dazu beitragen, die Menge der zurückgesandten Produkte zu minimieren.

Fazit: So klappt’s mit der Retouren Welle

Die Mehrheit der Online-Händler betrachtet eine hohe Retourenquote als Hürde im saisonalen Geschäft. Doch wer Rücksendungen lediglich als lästiges Übel versteht, verschenkt beträchtliches Umsatzpotenzial. 

Die Retouren Welle im Januar ist zweifelsohne eine Herausforderung, bietet zugleich jedoch auch die Möglichkeit, die Kundenbindung zu stärken und betriebliche Abläufe zu optimieren. Durch eine kundenfreundliche Rückgabepolitik, eine effiziente Retourenabwicklung und eine verbesserte Lagerverwaltung kann erfolgreich mit dieser Herausforderung umgegangen werden.

Über den Autor:

Unternehmen aus der Produktion und dem Handel profitieren von der guten Wirtschaftslage in Deutschland. Doch Überproduktion, Rücksendungen und Ähnliches binden Ressourcen und verursachen unnötige Kosten. Konstantinos Vasiadis ist Geschäftsführer von elvinci. Er und sein Team haben sich darauf spezialisiert, diese Problematik ökonomisch und nach dem Maximalprinzip zu lösen. Weitere Informationen unter: https://www.elvinci.de/

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