Ob Restposten, Überstände oder RetourenB-Ware, die sich über die klassischen Verkaufskanäle eines E-Commerce-Händlers nicht mehr verkaufen lassen, belasten das Lager und die Logistik. Auf diese Weise werden sie vor allem langfristig zu Kostenfallen.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen, warum ein Verkauf Ihrer lagernden Überschüsse und Retouren für die wirtschaftliche Entwicklung Ihres Unternehmens von Vorteil ist.

Von der Retoure zum toten Kapital im Lager

 

Im E-Commerce gelten besondere Regeln für das Zurücksenden gekaufter Waren. So können physische Produkte innerhalb der EU bis zu 14 Tage nach Erhalt ohne Angabe von Gründen an den Online-Händler retourniert werden. Da der Zustand dieser Retouren nicht immer einwandfrei ist, kommt ein nochmaliger Verkauf dieser Waren für viele E-Commerce-Betreiber nicht infrage.

Das Pakete an den Online Shop zurückgesendet werden, geschieht allein in Deutschland jedes Jahr mit 315 Millionen Paketen, wie eine Schätzung von Statista aus dem Jahr 2020 zeigt. In den meisten Fällen landen die erhaltenen Retouren wieder im Lager der E-Commerce-Anbieter, welche häufig nicht wissen, was sie mit den zurückgegebenen Paketen tun sollen.

Sie schränken durch ihren hohen Platzbedarf die Nutzung der Lagerflächen ein und verlangsamen die Logistikprozesse. Bei den Retouren handelt es sich um totes Kapital, welches zwar noch einen gewissen Produktwert innehat, welcher aber nicht durch den Verkauf der Produkte eingenommen werden kann.

 

Überschüsse im Lager – ärgerlich, aber unvermeidbar


Auch die beste Planung schützt E-Commerce-Händler nicht vor
Überschüssen im Lager. Häufig sind Änderungen im Sortiment und technisch überholte Waren der Grund für Überschüsse, in manchen Fällen fallen diese aber auch unplanmäßig durch eine Überproduktion an. Mit der Zeit stauen sich Überschüsse im Lager an, welche als unverkäuflich gehandhabt werden.

Ebenso wie bei den Retouren handelt es sich bei Überschüssen im Lager um totes Kapital, schließlich können die zusätzlichen Bestände und Restposten nicht mehr über den klassischen Weg vertrieben werden. Damit sie nicht zur Kostenfalle für den E-Commerce-Anbieter werden, müssen sie abgestoßen werden. 

Kostenfalle B-Ware – Restpostenhändler schaffen Abhilfe


Überschüsse, Retouren und Co. werden zu einer echten Kostenfalle, wenn es langfristig nicht gelingt, sie aus dem Lager abzustoßen. Als totes Kapital beeinträchtigen sie nicht nur die
Liquidität des Unternehmens, sondern sorgen auch für zusätzliche Ausgaben in Form von Lagergebühren und Logistikkosten.

Insbesondere bei einer langen Lagerdauer der unverkäuflichen Ware wird sie zu einer Kostenfalle. Aus diesem Grund gilt es, Überschüsse und Retouren schnellstmöglich an einen professionellen Restposten- oder Retourenhändler weiter zu verkaufen, idealerweise mit festen Rahmenverträgen zu fairen Konditionen.

Merke:

Je länger unverkäufliche Waren wie Überschüsse, Restposten oder Retouren in Ihrem Lager verbleiben, desto teurer werden sie für Ihr Unternehmen, schließlich blockieren sie Lagerkapazitäten und beeinträchtigen Ihre logistischen Prozesse.

 

Verkauf von Retouren und Überschüssen – die Vorteile im Überblick


Das
Verkaufen von Retouren und Überschüssen stellt für E-Commerce-Händler eine Notwendigkeit dar. Nur so können sie einer kostspieligen Blockade der Lagerkapazitäten durch unverkäufliche Produkte entgehen. Diese Gründe sprechen dafür, Überschüsse im Lager stets so schnell wie möglich zu verkaufen:

  • Minimierung der Lagerkosten
  • Vereinfachung der Logistik-Prozesse
  • Umsätze durch den Weiterverkauf der Artikel
  • Konstante Steigerung der Liquidität bei regelmäßigen Verkäufer

Von der Annahme bis zum Verkauf – ein etablierter Prozess

 

Wenn Sie mit einem professionellen und zuverlässigen Retouren- oder Restpostenhändler zusammenarbeiten, gestaltet sich der Verkauf Ihrer Retouren und Überschüsse besonders einfach. Dieser übernimmt den gesamten Prozess von der Annahme über die Inventarisierung bis hin zum Wiederverkauf, sodass Sie so wenig Aufwand wie möglich betreiben müssen.

In einer festgelegten Taktung oder auch kurzfristig auf Anfrage holt der Spezialhändler Ihre Restposten und Retouren in Ihrem Lager ab und zahlt Ihnen eine angemessene Vergütung unterhalb des eigentlichen Verkaufspreises. Anschließend werden die verkauften Bestände in alternativen Märkten an andere Zielgruppen verkauft.

Auf analogen Restpostenmärkten im Inland, in speziellen Online Shops sowie auf den Exportmärkten werden die vom Händler aufgekauften Produkte weiterverkauft. Damit die Preisstruktur sowie das Markenimage der Produkte nicht gefährdet werden, wird beim Weiterverkauf besonders sorgfältig gearbeitet. Das ist insbesondere bei hochpreisigen Produkten wichtig.

Fazit


Alle Produkte, die sich im Lager von E-Commerce-Händlern befinden, aber nicht mehr im Online Shop verkauft werden können, werden kurzfristig zu einer Belastung und langfristig zu einer
Kostenfalle. Dies kann nur umgangen werden, indem die Waren an einen professionellen Restposten- oder Retourenhändler abgestoßen werden.

Der Verkauf unverkäuflicher Waren vom Überschussartikel über das Auslaufmodell bis hin zur Retoure ist für E-Commerce-Händler unumgänglich, da er Lagerkapazitäten frei werden lässt und die logistischen Prozesse vereinfacht.

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FAQ

Dass durch Änderungen im Sortiment oder nicht zutreffende Planungen Überschüsse im Lager entstehen, ist keine Seltenheit, sondern eher unvermeidbar. Damit die Überschüsse nicht zu einer Belastung für Ihr Lager und Ihre Logistik werden, können Sie diese an einen Restpostenhändler verkaufen, welcher Ihnen einen fairen Preis für die Artikel zahlt und gleichzeitig Lagerkapazitäten frei werden lässt.

Um Retouren zu verkaufen, wenden Sie sich an einen professionellen Retourenhändler. Dieser holt die zurückgegebenen Waren in Ihrem Lager ab und verkauft sie auf Alternativmärkten im In- und Ausland sowie in speziellen Online Shops weiter.

Der Online-Handel mit physischen Produkten hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Doch wo Artikel verkauft und Pakete verschickt werden, kommen immer wieder auch Retouren an den E-Commerce-Händler zurück.


Elvinci gibt Ihnen in diesem Blogartikel einen Überblick über die aktuellen Retouren-Statistiken aus dem Jahr 2020. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen, wie Sie als E-Commerce-Händler auf diese Zahlen reagieren sollten.Shop verkauft werden können, ist eine alternative Lösung zum Verkauf der Retouren gefragt.

Moderne Online-Händler setzen auf die Zusammenarbeit mit professionellen Retourenhändlern, die die Retouren ankaufen und anschließend auf ihren alternativen Märkten vertreiben. In diesem Artikel erfahren Sie, wie moderne Händler ihre Logistik durch das Verkaufen von Retouren entlasten können.

Wie viele Artikel wurden 2020 in Deutschland retourniert?


Die Retouren-Statistik unterscheidet grundsätzlich zwischen
Alpha- und Beta-Retouren. Während es sich bei den Alpha-Retouren um zurückgesendete Pakete handelt, handelt es sich bei Beta-Retouren um die zurückgesendeten Artikel. Die absolute Zahl der Retouren ist bei der Betrachtung der Artikel höher, die Retourenquote fällt jedoch bei den Alpha-Retouren höher aus.

Steigende Tendenz bei der Anzahl der Retouren

 

Laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes wurden 2020 rund 315 Millionen Pakete zurückgeschickt. Damit setzte sich der Trend der vorherigen Jahre fort, in denen die Anzahl der retournierten Pakete stets stieg. So waren 2018 nur 280 Millionen Pakete, die aufgrund von verschiedenen Gründen an den Online-Händler zurückgesendet wurden.

Vergleichend lohnt sich auch die Betrachtung der Anzahl der zurückgesendeten Artikel. Diese war im Jahr 2018 mit 490 Millionen etwa 1,75-mal höher als die Zahl der Alpha-Retouren. Daraus lässt sich ableiten, dass in vielen Bestellungen mehr als ein Artikel zurückgesendet wird.

Retourenquote – diese Produktkategorien werden am häufigsten zurückgesendet


Besonders spannend ist auch die Betrachtung der
Retourenquote, also der prozentualen Häufigkeit einer Rücksendung. Diese hängt stark von der Produktkategorie ab. Die höchste Retourenquote findet sich im Fashion-Bereich wieder. Je nachdem, ob die Alpha- oder die Beta-Retourenquote betrachtet wird, liegt diese für Kleidung im Bereich zwischen 30-45 Prozent.

Andere umsatzstarke Kategorien wie Consumer Electronics oder Medien und Bücher reihen sich dahinter ein. Die hohe Retourenquote bei Fashion-Artikel rührt vor allem daher, dass bei diesen Artikeln Aspekte wie Materialität und Schnitt über Kauf oder Rückgabe entscheiden. Da diese Aspekte bei Kleidungsstücken online schwierig zu beurteilen sind, werden sie häufig retourniert.

Hohe Retourenzahlen – wie E-Commerce-Händler darauf reagieren sollten

 

Dass es Retouren gibt, liegt in der Natur des Online-Geschäfts. Während dies für den Konsumenten ein klarer Vorteil ist, müssen Online-Händler angemessen auf die je nach Kategorie sehr hohe Retourenquote reagieren. Denn Retouren können für E-Commerce-Betreiber andernfalls zu einer echten Kostenfalle werden.

In vielen Fällen lassen sich Retouren nicht wieder auf klassischem Wege verkaufen, da der genaue Zustand der Artikel unklar ist. Die Konsequenz: Die retournierten Pakete werden wieder eingelagert und belasten ab jetzt die Kapazitäten von Lager und Logistik sowie die Wertschöpfungskette Ihres Unternehmens.

Retouren verkaufen – professionelle Retourenhändler als Lösungsweg


Zwar können Sie durch verschiedene Strategien, beispielsweise durch bessere Produktbilder und -beschreibungen oder eine Steigerung der Qualität, versuchen, die
Anzahl der Retouren zu senken, dennoch werden definitiv weitere Retouren anfallen. Insbesondere auf lange Sicht löst dieser Ansatz das eigentliche Problem also nicht.

Vielmehr sollten Sie sich als Online-Händler mit einer bestimmten Retourenquote arrangieren und diese fest einplanen. Um die überschüssigen und für Sie unverkäuflichen Waren, die sich in Ihrem Lager anstauen, abzustoßen, arbeiten Sie mit einem professionellen Retourenhändler zusammen, welcher sich auf den Handel mit zurückgegebenen Artikeln spezialisiert hat.

Die Vorteile eines Retourenverkaufs sind vielfältiger Natur. Darunter fallen unter anderem:

  • Einsparen von Lagerkapazitäten, welche von den Retouren beansprucht wurden
  • Entlastung der Logistikprozesse durch die regelmäßige Abnahme von Retouren
  • angemessene Preise für unverkäufliche Artikel
  • Kontinuierliche Liquidität durch feste Rahmenverträge

Worauf muss ich beim Verkauf meiner Retouren achten?


Um beim Verkauf von Retouren optimal profitieren zu können, sollten Sie mit einem zuverlässigen und seriösen Retourenhändler zusammenarbeiten. Um den Aufwand für Ihr Unternehmen so gering wie möglich zu halten und die
Planungssicherheit zu steigern, sollten feste Verträge und eine vollständige Abwicklung von der Abholung bis zum Verkauf vereinbart werden.

Darüber hinaus kann es in manchen Fällen sinnvoll sein, die Märkte des Weiterverkaufs der Retouren im Vorhinein festzulegen. So ist es beispielsweise bei hochpreisigen Produkten häufig erwünscht, dass diese exportiert und anschließend im Ausland weiterverkauft werden, um die Preisstruktur und das Markenimage im Inland nicht zu gefährden. 

Fazit


In den vergangenen Jahren ist das Verkaufsvolumen des Online-Handels ebenso wie die
Anzahl der Retouren kontinuierlich gewachsen. Je nach Produktkategorie und Zielgruppe gibt es zudem teils sehr hohe Retourenquoten. So werden in manchen Märkten knapp 50 Prozent der gekauften Artikel wieder zurückgesendet.

Die zahlreichen Retouren fordern E-Commerce-Betreiber zum Handeln auf. Ein Verkauf der Retouren an einen professionellen Retourenhändler stellt eine gute Möglichkeit dar, um die eigenen Lager- und Logistikprozesse zu entlasten und an Liquidität zu gewinnen.

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FAQ

Im Jahr 2020 wurden allein in Deutschland rund 315 Millionen Pakete zurückgeschickt, wie eine Studie des Statistischen Bundesamtes zeigt. Damit ist ein steigender Trend erkennbar, schließlich ist die Anzahl der Retouren in Deutschland in den vergangenen Jahren kontinuierlich und recht deutlich gestiegen.

Wie hoch die Retourenquote normalerweise ausfällt, hängt stark von der Branche und der Produktkategorie ab. Während Medien- und Sportartikel besonders selten zurückgegeben werden, liegen die Retourenquoten für Bekleidung über einem Drittel.

Am häufigsten wird Bekleidung, die im Online-Handel erworben wurde, wieder zurückgesendet. Dicht dahinter werden auch Schuhe häufig an den Online-Händler retourniert.

Für viele E-Commerce-Händler sind Retouren die Schattenseite des profitablen Online-Vertriebs, schließlich steigt die Anzahl der zurückgegebenen Artikel im wachsenden Markt ebenso wie die Umsätze. Da diese Retouren in vielen Fällen nicht nochmals im gleichen Online-Shop verkauft werden können, ist eine alternative Lösung zum Verkauf der Retouren gefragt.


Moderne Online-Händler setzen auf die Zusammenarbeit mit professionellen Retourenhändlern, die die Retouren ankaufen und anschließend auf ihren alternativen Märkten vertreiben. In diesem Artikel erfahren Sie, wie moderne Händler ihre Logistik durch das Verkaufen von Retouren entlasten können.

Online-Vertrieb und Retouren – der Status quo

 

Der Online-Vertrieb hat den Handel mit physischen Produkten revolutioniert. Der digitale Verkauf inklusive Lieferservice bringt für Unternehmen große Potenziale mit sich und hat sich aufgrund seiner zahlreichen Vorteile für Käufer und Verkäufer etabliert.

Die größte Herausforderung, die Online-Händler bewältigen müssen, stellen jedoch die Retouren dar, welche unabhängig von der Art und der Qualität der Produkte notwendigerweise anfallen. Die Europäische Union sieht dabei eine 14-tägige Frist vor, in der sich der Käufer umentscheiden und das gekaufte Produkt wieder retournieren kann, um eine Erstattung des Kaufpreises zu erhalten.

Totes Kapital – wenn Retouren für Unternehmen zur Belastung werden

 

Laut einer Schätzung von Statista wurden allein im Jahr 2020 in Deutschland 315 Millionen Pakete retourniert. Diese erneut über den ursprünglichen Verkaufskanal, beispielsweise den selbst betriebenen Online Shop zu verkaufen, ist für viele Unternehmen keine Option. Dies liegt darin begründet, dass der Zustand der retournierten Ware meist unbekannt ist.

Artikel, die von Ihren Käufern wieder zurückgesendet wurden, stauen sich als totes Kapital in Ihren Lagerräumen an und verursachen neben Lagerkosten auch jede Menge Kopfschmerzen. Um Kapazitäten im Lager zu schaffen und die Logistik zu entlasten, müssen sie abgestoßen, sprich weiterverkauft werden.

Retouren verkaufen – die wichtigsten Gründe im Überblick

 

Retouren zu verkaufen ist für Online-Händler besonders wichtig, um den Erfolg des E-Commerce-Unternehmens nicht zu gefährden. Diese Gründe sprechen für ein schnelles Verkaufen von Retouren:

  • Lagerkosten minimieren und Kapazitäten schaffen
  • Entlastung der Logistik-Prozesse
  • Akzeptable Preise aufgrund der weiterhin bestehenden Produktwerte
  • Neue Liquidität bei Retourenverkäufen im großen Stil

Wie funktioniert der Verkauf von Retouren an professionelle Händler?

 

Ein professioneller Retourenhändler holt die bei Ihnen anfallenden Retouren in einer festgelegten Taktung in Ihrem Lager ab und vergütet den Produktwert, der leicht unter dem Neupreis der Artikel liegt. Eine Alternative zu dieser Vorgehensweise besteht darin, dass die Retouren direkt an den Händler zurückgeliefert werden. Alle Verkäufe werden dabei transparent dokumentiert. 

Ab diesem Punkt ist die Arbeit für das verkaufende Unternehmen erledigt, schließlich wurden die Lagerkapazitäten der Retouren erfolgreich eingespart. Die Aufgabe des Retourenhändlers besteht nun darin, die aufgekauften Waren adäquat auf einem neuen Markt weiter zu vertreiben. Hierzu verfügt jeder Retourenhändler über eigene Verkaufsstrukturen.

Export und Weiterverkauf – die wichtigsten Vertriebskanäle für Retouren

 

Klassische Märkte für Retouren sind Restpostenmärkte im Inland sowie spezielle Online-Shops. Auch in sogenannten Mystery Boxes, welche sich beispielsweise bei den Kunden des Online-Marktplatzes Amazon großer Beliebtheit erfreuen, werden Retouren zu einem insgesamt vergünstigten Preis weiterverkauft.

Beim Weiterverkauf von Retouren ist jedoch ein gewisses Fingerspitzengefühl gefragt. Dabei gilt es, Rücksicht auf die Vertriebskanäle und Ansatzgebiete des Herstellers zu nehmen, um die Preisstruktur nicht zu gefährden. Gerade bei Produkten im hohen Preissegment sollte verhindert werden, dass die Retouren auf Online-Zweitmärkten wie etwa eBay unter Wert verkauft werden.

Um Markenimage und Preisstruktur nicht zu gefährden, bieten sich für moderne Unternehmen zwei Lösungswege, die sich in der Praxis bewährt haben. Während ein Export und Verkauf der Retouren im Ausland einem Imageverlust im Inland vorbeugt, sorgen vorwiegend nicht-digitale Verkaufskanäle dafür, dass das Preisgefüge im Online-Bereich nicht ausgehebelt wird.

Expertentipp:

Ein professioneller Retourenhändler analysiert Ihre Absatzgebiete und Vertriebskanäle, um eine optimale Lösung für den Weiterverkauf der Retouren zu finden, welcher Ihrem Unternehmen und Ihrer Marke nicht schadet.

Was zeichnet eine gute Rücklaufabwicklung aus?

 

Retourenhändler unterscheiden sich hinsichtlich der Qualität und der Seriosität ihres Services. Die bewährten und etablierten Marktführer zeichnen sich dabei durch ein professionelles Auftreten, eine zuverlässige Arbeitsweise und transparente Kalkulationen aus. Dadurch bieten sie auch ein Aufkaufen der Retouren zu fairen und angemessenen Preisen an.

Um den Arbeitsaufwand des Partner-Unternehmens beim Retourenmanagement so gering wie möglich zu halten, stehen gute Retourenhändler für einen ganzheitlichen Ansatz. Dabei wird die gesamte Kette der Rücklaufabwicklung von der Annahme über die Inventarisierung bis hin zum Wiederverkauf der Retouren durch den Retourenhändler abgewickelt.

Ein seriöser Retourenhändler bietet seinen Partnern darüber hinaus stets langfristige und feste Rahmenverträge für die erwartete Menge an Retouren an. Auf diese Weise erreicht das Unternehmen, welches die Retouren verkaufen möchte, eine gewisse Planungssicherheit im organisatorischen sowie im finanziellen Sinne.

Nicht zuletzt ermöglicht ein guter Retourenhändler auch einen kurzfristigen Verkauf von Retouren. Professionelle und seriöse Retourenhändler zeichnen sich also durch die folgenden Merkmale aus:

  • Rücksichtnahme auf die Preisstruktur und das Markenimage Ihres Unternehmens
  • Faire Preise auf der Basis von transparenten Kalkulationen
  • Feste Rahmenverträge für mehr Planungssicherheit
  • Ganzheitlicher Ansatz für minimalen Aufwand
  • Möglichkeit kurzfristiger Retouren-Verkäufe

Fazit

 

In der Wertschöpfungskette von Online-Händlern sind Retouren Fremdkörper, schließlich können sie meist nicht mehr auf klassischem Wege verkauft werden und werden für die Lager- und Logistikprozesse zu einer Belastung. Abhilfe schaffen Retourenhändler, an die Sie überschüssige Retouren verkaufen und auf diese Weise Ihr Unternehmen entlasten können.

Diese schaffen neuen Freiraum für klassische Online-Händler, indem sie die aufgekauften Retouren auf alternativen Märkten verkaufen, ohne dass dabei das Markenimage oder die ursprüngliche Preisstruktur gefährdet werden. Wie bei vielen anderen Dienstleistern auch sollten Sie auch bei der Wahl eines Retourenhändlers auf Seriosität und Professionalität achten.

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FAQ

Häufig sehen E-Commerce-Anbieter von einem nochmaligen Verkauf eines retournierten Produktes ab, da der Zustand der zurückgesendeten Ware häufig unklar ist. Stattdessen können Sie Ihre Retouren an einen professionellen Retourenhändler verkaufen, welcher die Produkte auf einem geeigneten Alternativmarkt, vorzugsweise offline oder im Ausland anbietet, um Ihr Lager und Ihre Logistik zu entlasten.

Ein professioneller Retourenhändler kauft die Retouren von E-Commerce-Unternehmen auf, welche auf klassischem Wege nicht mehr verkauft werden können. Durch die Auswahl bestimmter alternativer Märkte oder den Export ins Ausland stellt er zudem sicher, dass die Preisstrukturen und das Markenimage im Inland nicht unter dem Weiterverkauf der Retouren leiden.

Durch das Verkaufen von Retouren, Restposten und anderer B-Ware an einen professionellen Spezialhändler gewinnen Sie nicht nur an Liquidität, sondern entlasten auch Ihre Lager- und Logistikprozesse.

Der heutige Markt bewegt sich schnelllebiger als je zuvor. Häufige Änderungen im Sortiment und damit verbunden auch ungeplante Überschüsse und Restposten im Lager gehören zu der Dynamik des Marktes. Für Unternehmen sind Restposten häufig problematisch, da sie das Lager und die Logistik sowie die Bilanz und Liquidität des Unternehmens belasten. Doch wie können Restposten zu einem angemessenen Preis verkauft werden? In diesem Artikel gibt Ihnen Elvinci einen Einblick in das Verkaufen von Restposten in der Praxis.

Restposten – was ist das genau?

 

Unter dem Begriff Restposten versteht man im Handel Restbestände von Waren. Dabei handelt es sich häufig um Modelle oder Ausführungen, die in absehbarer Zeit auslaufen oder bereits ausgelaufen sind und somit im Sortiment nicht mehr weitergeführt werden. Da jedoch bereits eine gewisse Menge dieser Produkte produziert wurde und sich im Lager befindet, müssen die Restposten einen neuen Abnehmer finden.

Beim professionellen Restposten Verkaufen geht es nicht nur darum, die Restposten schlicht loszuwerden, sondern auch einen angemessenen Preis beim Verkauf zu erzielen. An dieser Stelle kommt ein professioneller Restpostenhändler ins Spiel, welcher die Artikel aufkauft, um sie selbst weiter zu verkaufen.

Export und Weiterverkauf – das passiert mit abgestoßenen Restposten


Auf dem Markt finden sich einige
Restpostenhändler wieder, die die Restbestände der verschiedensten Unternehmen aufkaufen und diese weiter verwerten. Die Produkte werden anschließend in die eigenen Verkaufsstrukturen dieses Restpostenhändlers integriert. Der Vertrieb erfolgt dabei klassischerweise in Restpostenmärkten im Inland sowie in speziellen Online Shops.

Auf Wunsch des verkaufenden Unternehmens können Restposten auch exportiert und im Ausland weiter verkauft werden. Dies geschieht beispielsweise vor dem Hintergrund, dass das Markenimage im Inland nicht gefährdet werden soll. Insbesondere bei hochwertigen und hochpreisigen Produkten ist der Export ins Ausland eine gängige Praxis beim Restposten Verkaufen.

Von Restposten bis Sonderposten – das Produktspektrum des Restpostenhandels

 

Restposten sind in gewisser Weise Überschüsse, deren Vertrieb in den ursprünglichen Verkaufsstrukturen des Unternehmens sich jedoch nicht mehr lohnt. Neben den klassischen Restposten, die durch auslaufende Modelle im Sortiment anfallen, fallen jedoch nicht selten auch Sonderposten an. Diese können Überhänge und Überbestände sowie Fehlproduktionen, aber auch Konkurswaren und Insolvenzgüter sein. All diese Produktkategorien werden häufig auch unter dem Begriff Restposten zusammengefasst und von Restpostenhändlern gleichermaßen aufgekauft.

Viele Restpostenhändler widmen sich zusätzlich dem Aufkaufen von Retouren, die nicht erneut vertrieben werden dürfen, sowie mangelhafter B- und C-Ware, die das Unternehmen aus Gründen der Qualitätssicherung und der Kundenzufriedenheit nicht in das Sortiment aufnehmen möchte.

Restposten verkaufen – die Vorteile im Überblick


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estposten, die nicht mehr auf klassischem Wege vertrieben werden können, beanspruchen wertvolle Lagerfläche und belasten die Wertschöpfungskette. Somit sind sie nicht nur totes Kapital, sondern verursachen im Gegenteil noch Kosten durch die Lagerhaltung. Dies sorgt bei Unternehmen regelmäßig für Kopfzerbrechen, schließlich wollen sie besonders effizient arbeiten. Das Abstoßen der Restposten ist sinnvoll, um die Kapazitäten des Lagers und der Logistik zu entlasten. Auf diese Weise gelingt es, lediglich aktuell vertriebene Modelle im Lager zu haben, wodurch die Kostenplanung optimiert wird.

Da die abgestoßenen Restposten immer noch einen gewissen Produktwert haben, lassen sich beim Verkauf zudem noch akzeptable Preise erzielen. Diese fallen zwar in aller Regel geringer aus als im regulären Verkauf, sind aber im besten Fall dennoch ein guter Kompromiss. Durch den Verkauf von Restposten erlangen Unternehmen eine neue Liquidität und sind weiter handlungsfähig.

Saubere Kalkulationen und zeitliche Flexibilität


Einen guten
Restpostenhändler zu finden, ist keine einfache Angelegenheit, schließlich ist der Markt voll mit Anbietern, die weniger seriös und zuverlässig sind als die etablierten Marktführer. Ein professionelles Unternehmen für den Ankauf von Restposten zeichnet sich dadurch aus, dass es mit sauber und transparent kalkulierten Konditionen faire Preise für die Restposten offeriert und nicht etwa den Kostendruck des Kunden ausnutzt, um selbst unmoralische Profite zu erzielen.

Darüber hinaus ist ein guter Restpostenhändler auch kurzfristig bereit, die betreffenden Produkte abzunehmen, um die Lagerfläche des Kunden möglichst schnell wieder frei zu machen. Auch feste Rahmenverträge werden von seriösen Händlern angeboten, um dem Kunden ein gewisses Maß an Planungssicherheit zu geben.

Fazit


Das Verkaufen von
Restposten, die durch eine Änderung im Sortiment oder aus anderen Gründen entstanden sind, ist für eine effiziente Logistik eine Notwendigkeit. Unternehmen können sich dabei an einen professionellen Restpostenhändler wenden, um ihr totes Kapital zu einem fairen Preis abzustoßen. Ein seriöser Anbieter zeichnet sich dabei stets durch saubere und transparente Kalkulationen, eine kurzfristige Abnahme der betreffenden Produkte sowie das Angebot eines festen Rahmenvertrages aus. Elvinci betreut Sie rund um den Verkauf Ihrer Restposten und nimmt Ihnen die Probleme wortwörtlich ab.

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FAQ

Ein professioneller Restpostenhändler kauft Ihre Sonder- und Restposten zu einem angemessenen Preis auf, um diese anschließend weiter zu verwerten.

Durch das Verkaufen von Restposten werden wertvolle Lagerkapazitäten wieder verfügbar, schließlich können die Produkte nicht mehr auf klassischem Wege vertrieben werden und müssen dennoch das Lager verlassen, um Platz für neue Produkte zu schaffen. Darüber hinaus wird durch den Preis, den ein Restpostenhändler beim Aufkaufen zahlt, die Liquidität des verkaufenden Unternehmens erhöht.

Restposten, die von einem speziellen Händler aufgekauft wurden, werden in Restpostenmärkten sowie in Online Shops vertrieben. Auch ein Export und ein anschließender Verkauf ist möglich, um der Reputation und dem Markenimage im Inland nicht zu schaden.

Die derzeitigen Lieferengpässe betreffen viele Branchen und eine Verbesserung der Lage ist nicht in Sicht. Händler verlieren Kunden, weil diese aus Frustration zu einem anderen Anbieter wechseln. Die Folge ist ausbleibender Gewinn. Um das zu verhindern, sollte man als Händler jetzt unbedingt die Verwendung von Retouren erwägen.

Die anhaltenden Lieferengpässe machen Händlern immer größere Probleme: Die Unzufriedenheit der Kunden steigt, woraufhin sie den Anbieter wechseln. Außerdem bleibt der Gewinn aus. Um diesen Schwierigkeiten entgegenzuwirken, sollten Händler den Einsatz von B-Waren und Retouren in Betracht ziehen.

Die Rücksendung gekaufter Waren wird von vielen Shops kostenfrei angeboten. Nicht immer zur Freude der Händler, die den Aufwand oft nur unter hohem Einsatz bewältigen können. Allerdings liegt die sogenannte B-Ware ganz im Trend. Einige Shops spezialisieren sich eigens auf sie. Ein Geschäft, das erhebliches Potenzial besitzt, wie Restposten-Experte Konstantinos Vasiadis weiß. Insbesondere in der Zeit nach dem Weihnachtsgeschäft stapeln sich in vielen Shops die Retouren. Eine gute Ausgangslage also für Händler, die von dem Weiterverkauf solchen Waren profitieren können. Warum sich das Geschäft lohnt, erläutert Vasiadis anhand von fünf Gründen.

Retouren sind für sehr viele Onlineshops ein leidiges Thema, da sie oftmals mit haufenweise Arbeit verbunden sind. Mittlerweile gibt es allerdings einige Shops, die sich auf den Handel mit B-Ware spezialisiert haben und damit große Erfolge verbuchen. „Es gibt Onlineshops, die für die Arbeit mit B-Ware keine Kapazitäten mehr haben und sie daher an andere Shops weiterverkaufen“, erklärt Restposten-Experte Konstantinos Vasiadis.